Ihre Logopädin
Svenja Hauptmann
Nach dem Abschluss meines Abiturs stand ich vor der Entscheidung, ob ich den Weg in die Sonderpädagogik einschlagen oder Logopädin werden möchte. Letztlich entschied ich mich bewusst für die Logopädie, da mich besonders der enge, individuelle Kontakt zu den Patient*innen reizte und ich meine Aufmerksamkeit gezielt einer einzelnen Person widmen kann. Meine Begeisterung für Sprache, die mich schon seit meiner Schulzeit begleitet, festigte den Entschluss. Das Schreiben von Texten und Kurzgeschichten sowie das Lernen von Fremdsprachen gehören zu meinen persönlichen Leidenschaften und sind bei meiner Arbeit ebenso hilfreich.
Meine Ausbildung absolvierte ich an der Schule für Logopädie in Saarbrücken, die ich im Jahr 2016 erfolgreich abschloss. Schon früh konnte ich durch erste praktische Erfahrungen wertvolle Einblicke in unterschiedliche logopädische Arbeitsfelder gewinnen und lernte die vielseitige Arbeit als Logopädin schätzen.
Meine ersten Erfahrungen im Beruf sammelte ich bei der Arbeit in der Klinik und im Multilingualen Institut in Saarbrücken. Dort arbeitete ich sowohl im Bereich der Kindersprache als auch mit erwachsenen neurologischen Patient*innen. Die Schwerpunkte meiner Tätigkeit lagen außerdem im Trachealkanülenmanagement sowie in der Therapie von Schluckstörungen.
2018 zog es mich zurück in die Heimat und ich kehrte zurück nach Koblenz. Hier erweiterte ich mein therapeutisches Spektrum im Praxisalltag und sammelte zusätzliche Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, beispielsweise in Werkstätten, in der Förderschule sowie in integrativen Kindertagesstätten. Hierbei konnte ich meine Fähigkeiten in der ganzheitlichen und alltagsnahen Therapie weiter vertiefen.
Bis heute liegt mein fachlicher Schwerpunkt insbesondere in der Arbeit mit Erwachsenen Patient*innen, sei es im Bereich der Stimmtherapie, bei Schluckstörungen oder in der neurologischen Rehabilitation.
Gleichzeitig bereitet mir auch die Arbeit mit Kindern große Freude. Seit ich selbst Mama bin (mein Sohn kam 2022, meine Tochter 2024 zur Welt), hat sich mein Blick auf die individuellen Bedürfnisse meiner kleinen Patient*innen noch einmal geschärft. Es ist mir ein besonderes Anliegen, jedes Kind einfühlsam und bedürfnisorientiert auf seinem sprachlichen Entwicklungsweg zu begleiten.






